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Meine Praxiserfahrung Die Menschen suchen mich auf: weil sie seelische, also psychische Orientierung suchen. weil körperliche Störungen in akuter oder chronischer Art vorliegen. oder weil sie spüren, dass Veränderung ansteht und sie nicht den Punkt des Beginnens finden oder nicht wissen, wie sie ihren Fuß setzen, ihre Impulse umsetzen können. weil sie zusätzliche Unterstützung während medizinischer Therapien erhalten wollen. auch weil sie im schulmedizinischen Sinne so genannt „austherapiert“ sind. weil sie Schock und Trauma überwinden wollen. weil sie in ihrem Schicksal Sinn zu finden hoffen oder ihn verloren haben.
weil sie
wünschen, dass es ihnen besser geht. Meine Sichtweise Oft sind die Wege zu Lösungen anders, als man denkt. Deswegen kommt es darauf an, dass beachtet wird, dass es mehr gibt als unseren Verstand und unser Denkvermögen. Mit dem Begriff Schicksal zum Beispiel wird uns deutlich, dass wir unser Leben nicht ausschließlich so gestalten können, wie wir es uns denken. Schon Geburt und Tod sind Schicksalsereignisse, einerseits unumgänglich und andererseits schicksalsweisend. An dieser Grenze setzt entweder unser Verstand ein oder wird beendet, das heißt, was die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns betrifft. Unser Gehirn gehört zu unserem Körper, es beginnt zu arbeiten mit der Geburt, beziehungsweise schon ab einem bestimmten Zeitpunkt im Mutterleib, und beendet seine Tätigkeit mit dem Tod. Aber was sind wir noch, außer dass wir denken wir seien? „Ich denke also bin ich“ sagt nichts anderes als „…also bin ich in meinem Körper hier auf dieser Erde“. Die uralte Frage „Wo komme ich her und wo gehe ich hin?“ kann nur beantwortet werden über Wahrnehmung, Wahr – Nehmung. Hier geht es um Aspekte wie Freude oder Trauer, Frieden oder Hass, Vertrauen oder Angst, Ehre und Moral oder Skrupellosigkeit und vieles mehr. Wir äußern uns bezüglich dieser Aspekte deutlich in unserer Sprache: „Ich habe Frieden“ oder „ich bin im Frieden“ und nicht „ich denke Frieden“.
So kommt der Mensch in dem Selbsterkennen weiter, wenn er
annehmen kann, was wahr in ihm ist. Auf das Erkennen folgen Wege,
Möglichkeiten tun sich auf, gleichgültig ob der wahrgenommene Begriff im
Licht steht oder im Schatten. Die meisten Menschen sind damit befasst,
nicht in ihren Schatten zu schauen, können aber gleichzeitig das Licht
nicht finden, die Kraft, die der Orientierung die Marschrichtung gibt. Sie
verbrauchen enorme Energien im Kreisen in alt gewohnter Weise. Aber genau
diese Energie kann genommen werden, um umzuschalten, in Neues zu gehen, zu
überwinden. Und diese Überwindung ist die Arbeit, die Anstrengung, die
Mühe, die sich der Mensch macht. Ein erster Schritt ist Wahr-Nehmen. Wo
bin ich? Wie stehe ich? Was fehlt? Was will ich? Was wünsche ich mir? Meine Aufgabe
Wahrheit klärt! |